Dominio nacional de Chambord

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Pflanzenwelt

Chambord liegt am Rand der Sologne und ist auf sand- und tonhaltigem Boden errichtet, der nur sehr spärlichen Pflanzenwuchs hervorbringt. Lediglich im nordwestlichen Teil der Domäne ist etwas Kalkstein zu finden.

EtangDer hohe Anteil an Ton in Kombination mit dem flachen Relief des Geländes begünstigt die Ansammlung von Wasser: Weite Sumpfgebiete, Tümpel und Teiche, die mit dem Fluss Crosson verbunden sind, bilden ein dichtes Gewässernetz.

Heute ist die gesamte Fläche der Domäne mit Ausnahme von 200 ha landwirtschaftlich genutzter Flächen, 160 ha Wildwiesen und 200 ha Dorffläche mit Eichen und Kiefern unterschiedlicher Qualität bedeckt. Hochwald, Unterholz, feuchte und trockene Heiden, Teiche und Sumpfgebiete schaffen ein abwechslungsreiches Bild und erfreuen nicht nur den Betrachter, sondern schaffen vor allem ideale Bedingungen für zahlreiche Tiere, die in diesem durchlichteten Wald einen sehr vorteilhaften Lebensraum finden.

Der Forstverwaltung fällt die vorrangige Aufgabe zu, die besondere landschaftliche Qualität zu fördern und die natürlichen Lebensräume und die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten - darunter eine große Schalenwildpopulation zu erhalten. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Besucherempfang und der Holzproduktion.

Chambord beherbergt auf seinem Gebiet über 650 wildwachsende Pflanzenarten, darunter 150 bedeutsame Arten, wobei es sich im Wesentlichen um Wasser- und Sumpfpflanzen handelt, die sehr feuchte Böden benötigen. Allerdings ist nur eine davon, nämlich Luronium natans, im Anhang II der europäischen FFH-Richtlinie (Fauna – Flora – Habitat) zu finden.